Bewertungsinstrumente der EG-Wasserrahmenrichtlinie

Auf EU-Ebene wird mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie ein guter Zustand aller Oberflächengewässer angestrebt. Die Richtlinie sieht eine Beurteilung der chemischen Gewässerqualität sowie eine 5-stufige Klassifizierung der ökologischen Gewässerqualität vor.

Auf der Grundlage der Gewässerlandschaften erfolgt eine biozönotische Typisierung und eine Ermittlung physikalisch/chemischer Referenzbedingungen der Gewässer.

Das IGM-Modul Gewässerstrukturgüte wurde basierend auf der Verfahrensbeschreibung "Gewässerstrukturgütekartierung in der Bundesrepublik Deutschland - Verfahren für kleine und mittelgroße Fließgewässer" der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) entwickelt.

Neben der zielgerichteten Unterstützung auf dem Wege von der Datenerhebung hin zur Gewässerstrukturgütekarte ist die Gewährleistung allgemeiner, einfacher und breiter Verfügbarkeit der erhobenen Datenbestände Ziel des Moduls.

Durch die vielfältigen Berichts- und Auswertemöglichkeiten des IGM bleiben keine Wünsche offen.

Wie im Falle der biologischen Gewässergüte erfolgt die Einstufung der Strukturgüte der untersuchten Gewässerabschnitte in eine von sieben Güteklassen:

IGM integriertes Gewässermanagement

Selbstverständlich ist die GIS-gestützte Erfassung, Bearbeitung, Auswertung und Darstellung der Daten. Die gewonnen Daten stehen anderen IGM-Modulen zur Verfügung. So können Ergebnisse der Strukturgüteerfassung unmittelbar bei der Planung von Unterhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen berücksichtigt und automatisch in Planungen und Auftragserteilungen integriert werden.

Mit ihrem Modul Zustand/Strukturgüte bietet die GeloG mbH das Instrument zur Erfassung und Darstellung der Bewertungsergebnisse.